Mallorca

Wer kann diese Insel nicht in sein Herz schließen?
Ende Mai haben wir uns zum zweiten Mal auf den Weg nach Mallorca gemacht. Nachdem wir letztes Jahr so begeistert waren, dass Mallorca mehr zu bieten hat, als Ballerman, Saufgelage und Partymusik. Mit Sicherheit gibt es viele die genau aus diesen Gründen jedes Jahr in die Hauptstadt strömen, wir wollte uns nun auf Endeckungstour begeben um die anderen Seiten der Insel kennenzulernen.

Letztes Jahr haben wir uns in einem Ort niedergelassen und haben die nähere Umgebung zu Fuß erkundet, schnell haben wir gemerkt, dass wir mit einem Mietwagen einiges mehr von der Insel erkunden können. Deswegen haben wir uns dieses Jahr von Anfang an einen Mietwagen genommen. Schon die Anreise vom Flughafen Palma in unser Zielort Cala Millor war viel angenehmer und stressfreier als mit dem Transferbus. Auf diesem Weg haben wir schon einges von der Landschaft sehen können.

Cala Millor befindet sich auf der Ostseite der Insel und bietet einen recht guten Ausgangspunkt um die Insel zu erkunden. Als erstes führte uns der Weg, nach Empfehlungen von unseren Nachbarn, in das alte Städtchen Valldemossa. Und wir haben nicht zu viel versprochen bekommen. Sehr kleine enge Gassen führten uns durch die Stadt und an jeder Ecke konnte man etwas Neues entdecken. Zudem hatte ich immer das Gefühl, dass dieses Städtchen sich besonders rausgeputzt hatte, da überall so tolle Blumenkästen hingen. Auf dem Rückweg sind wir durch das Dorf Deià gefahren und landeten in der sehr versteckten Bucht Cala Deià. Der Weg dahin war von sehr kurvenreichen engen Straßen gesäumt, der Blick in diese Bucht hat den Weg wieder wet gemacht. Wundernschön. Wie in einem Bilderbuch oder Reiseprospekt.

 

Durch einen Zufall waren genau zur gleiche Zeit Freunde von uns auf der Insel und wir planten einen gemeinsamen Tag ein. An diesem Tag führte es uns in den Norden der Insel an das Cap de Formentor. Zunächst holten wir unsere Roadtripgäste in Alcudia ab und dann ging es den traumhaftschönen Weg hoch zum Cap de Formentor. Am Leuchtturm selber gab es nichts besonderes zu sehen. Es sind sehr viele Touristen zu diesem Punkt der Insel unterwegs. Die Aussicht war allerdings grandios und zwischen den Straßen gab es überall wilde Bergziegen.

Auf der Straße gab es mehrere Point of View, bei denen wir hielten. Und auf dem Rückweg haben wir zwischen den Bergen eine wirklich traumhaft schöne türkisblaue Bucht entdeckt. Da stellte sich nur noch die Frage wie wir dahin kommen. Über einen sehr steinigen Weg nach unten bahnten wir uns den Weg und wurden mit einer so abgeschieden gelegen Bucht belohnt. Das Wasser war kristallklar und der Tag fand sein perfektes Ende. Im Hotelzimmer fanden wir heraus das es die Cala Figuera war, die unseren Tag nicht besser hätten Enden lassen

können.

 

An dem einzigen Regentag in Cala Millor packten wir unser Auto und fuhren nach Palma. Dort war von Regen keine Spur und wir erkundeten ein bisschen die Hauptstadt. Schockiert haben uns hier nur die Parkpreise. Ansonsten war es eine sehr schönen Stadt.

 

Den Rest des Urlaubs verbrachten wir damit die Ostküste der Insel zu erkunden. Jeden Tag waren ein oder zwei andere Buchten dran. Von der Cala Romantica, über Cala Anguila bis zur Cala Llombards. Eine Bucht war schöner als die andere. An 5 Tagen kann man leider nur einen kleinen Teil der Insel kennenlernen und so war auch beim Kofferpacken am letzten Tag schon klar, dass wir wieder kommen werden.

 

 

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